QUALITÄTSKRITERIEN IM INTERNET - Interaktivität

QUALITÄTSKRITERIEN IM INTERNET - Interaktivität

Anders als die Major-Kategorie Usability, lässt sich das Untersuchungsergebnis im Bereich Interaktivität/Informationsgehalt/Service nicht so einfach verallgemeinern.

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Ausgewählte Ergebnisse zur Interaktivität

Im Bereich Interaktivität konnte eine deutliche Unterscheidung zwischen mitgliederstarken und mitgliederschwachen Kassenvertretern festgestellt werden. Die großen Krankenkassen boten (wohl auch auf Grund ihrer weitaus umfangreicheren Online-Angebote) in den untersuchten Kategorien deutlich mehr an.
Im Rahmen der Studie wurden z. B. die Kriterien Aktualität, Dialogformen und der personalisierte Bereich näher untersucht. Die Kategorie Interaktivität stellt neben der Usability mit den umfangreichsten Kriterienkatalog auf. (Weitere Kriterien sowie detailliertere Erklärungen finden Sie unter Kriterien zu Interaktivität)
Großansicht Im Bereich Interaktivität liegen die großen Kassen vorn.

TOP 3 Interaktivität

Platz 1 belegte die AOK mit 3,9 Punkten von erreichbaren fünf. Die Bewertung erscheint hier als Dezimalwert, da die TOP 3 sehr eng beieinander liegen. Die Plätze zwei und drei teilen sich HEK (3,7 Punkte) und KKH (3,5 Punkte).

13 Krankenkassen (62%)erreichten den Durchschnittspunktwert von drei und legen hiermit die Messlatte für Mindestanforderungen recht hoch. Die mitgliederschwachen Vertreter müssen in diesem Bereich an Qualität zulegen um den Anforderungen gerecht zu werden.

Grafik zum personalisierten Bereich
Großansicht 71Prozent der Kassen boten einen personalisierten Bereich.

Personalisierter Bereich

Einen personalisierten Bereich boten sowohl die Mehrheit der großen als auch der kleinen Krankenkassen ihren Mitgliedern. Interessierten Besuchern wurden in der Regel keine Gastzugänge oder Demoversionen zu den passwortgeschützten Bereichen zur Verfügung gestellt. Dies stellt, gerade im Hinblick auf die Neukunden-Gewinnung ein Manko dar, da hier eine zentrale Serviceleistung nicht ausreichend kommuniziert wird. 29 Prozent (6 Vertreter) boten keinerlei Form von Personalisierung an.
Darüber hinaus lagen sogar 67 Prozent (14 Kassen) bei über fünf Punkten und legen somit im Trend stark zu. Beim Kriterium „Personalisierter Bereich“ sorgen beide Untersuchungsgruppen ob mitgliederschwach oder mitgliederstark für ein sehr gutes Gesamtergebnis.

Grafik zur Aktualität der Inhalte
Großansicht Nur knapp 60 Prozent der Krankenkassen bieten aktuelle Informationen.

Aktualitaet

Die 12 Vertreter (57 Prozent), die hier die Pflicht erfüllten sind im Hinblick auf das Gesamtergebnis der Aktualität etwas wenig, da im Gegensatz dazu 43 Prozent (9 Kassen) die Mindestpunktzahl drei nicht erreichen konnten. Positiv ist, dass die zwölf Krankenkassen (57 Prozent) sowohl Pflicht- als auch Kürteil abdecken.

Grafik zu den Dialogformen
Großansicht Fast alle Kassen bieten ein breites Spektrum an Dialogformen.

Dialogformen

Das Kriterium der Dialogformen deckt einen recht großen Komplex innerhalb der Kategorie Interaktivität ab. Hierzu gehören u. a. Kontaktdaten, Kontaktformulare, E-Mail, Bestellfunktionen für Broschüren etc. und ist in Bezug auf die Studie sehr aussagekräftig.
Das Ergebnis der Untersuchung zeigt, dass knapp 70 Prozent (14 Kassen) die Mindestanforderung von drei Punkten erfüllen. Die Ausfallquote von 33 Prozent (7 Kassen) ist relativ zu sehen, da keine die Punktzahl 0 erhielt und damit zumindest geringfügig Dialogformen vorhanden bzw. funktionstüchtig sind. Es ist anzumerken, das es sich bei der Dialogform Chat, die von nur drei Vertretern angeboten wird, um eine veraltete Form der Kommunikation handelt, die bei Dienstleistungs-Angeboten vom Nutzer kaum noch angenommen wird.