Aufgabenangemessenheit:
Dialogwege zwischen Fenstern und innerhalb derselben sowie die
dort dargestellten Informationen sollten die Arbeitsschritte zur
Erledigung der Arbeitsaufgabe genau abbilden und daher
aufgabenangemessen sein.
Selbstbeschreibungsfähigkeit:
Alle Texte, wie Labels und Meldungen, sollten auf Anhieb verständlich und somit selbstbeschreibend sein.
Erwartungskonformität:
Bedienungsabläufe, Symbole und die Anordnung von Informationen
sollten innerhalb der Anwendung konsistent sein, dem erworbenen Wissen
der Benutzer entsprechen und daher erwartungskonform sein.
Steuerbarkeit:
Schaltflächen, Icons und Menüeinträge sollten den Benutzer mit
einfachen und flexiblen Dialogwegen zum Ziel seiner Aufgabe führen und
damit die Anwendung steuerbar machen.
Fehlertolleranz:
In allen Situationen sollten Eingaben rückgängig gemacht und
Bedienungsschritte aufgehoben werden können und dadurch das Programm
fehlertolerant machen.
Individualisierbarkeit:
Fenstereinstellungen, Spaltenanordnungen in Listen, Sortierungen,
Symbolleisten, Menüs, Tastenkürzel, Funktionstasten etc. sollten
individuell eingestellt und gespeichert werden können und somit
individualisierbar sein.
Lernförderlichkeit:
Alle Bedienungsschritte, Tastenkürzel und "Orte", wo bestimmte
Informationen, Menüeinträge oder Funktionen zu finden sind, sollten
einem leicht zu verstehenden und erlernbaren Prinzip folgen und daher
lernförderlich sein.
Quelle: Wolfgang Schneider, Grundsätze der Dialoggestaltung (ISO 9241-10)
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